36 Monate – diese Zahl taucht in letzter Zeit immer häufiger im Netz auf. Es heißt, uns bleiben 36 Monate, um zu lernen, wie wir mit den Umwälzungen künstlicher Intelligenz am Arbeitsmarkt umgehen.
Angefeuert durch den Bericht AI 20271 spekulieren Denker wie Dan Koe, dass die Transformation der Arbeitswelt unsere Definition von Erfolg in den nächsten drei Jahren maßgeblich verändern wird2.
KI ist das neue Spukgespenst am Arbeitsmarkt. Während die einen auf die Lösung all unserer Probleme hoffen, prophezeien die anderen unseren Untergang. Doch während alle über KI als Schlüsselfähigkeit der Zukunft sprechen, übersehen sie das Fundament, auf das jede neue Kompetenz baut.
Ich halte KI nicht für die Schlüsselfähigkeit der Zukunft. „Wie naiv“, wirst du dir jetzt denken. Doch lass mich es dir erklären. Der KI-Kompetenz ist eine Schlüsselfähigkeit vorgelagert – und die vernachlässigt jeder.
Für diesen Artikel benötige ich deine volle Aufmerksamkeit. Denn genau darum geht es heute: Fokus und warum er so entscheidend ist.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Fokus?
Aufmerksamkeit. Konzentration. Flow. Der Begriff Fokus kennt viele Namen. Er stammt aus dem Lateinischen (focus) und bedeutet so viel wie Feuerstätte oder Brennpunkt. So wie eine Lupe zerstreutes Licht auf einen einzigen Punkt richtet, um ein Feuer zu entfachen, bündelt Fokus deine geistige Energie auf ein Problem, um es zu lösen.
In diesem Zustand bist du kognitiv besonders leistungsfähig. Du arbeitest effizienter, begehst weniger Fehler und kannst dadurch besonders große Probleme bezwingen. Für Cal Newport, Autor des Buches Konzentriert Arbeiten, ist Fokus die entscheidende Zutat für hohe Arbeitsqualität. Seine einfache Formel: Arbeitsqualität = Zeit x Fokus3.
Ein Essen gelingt besser, wenn du währenddessen nicht gleichzeitig telefonierst und die Kinder beschäftigen musst. Ein Schüler lernt in einer Stunde mehr als anderer, der sich drei Stunden hinsetzt und nebenbei auf Social Media scrollt. Ein Ingenieur erzielt in einem Projekt in kürzerer Zeit größere Fortschritte, wenn er nicht nebenbei E-Mails beantwortet.
Doch trotz dieser Vorzüge bleibt Fokus in der Arbeitswelt eine Randerscheinung. E-Mails, Chats, Videoanrufe, Meetings, interne Memos, Großraumbüros, Social Media – die moderne Arbeitswelt wimmelt vor Ablenkungen.
Doch nur weil wir zerstreut arbeiten, bedeutet das nicht, dass wir so arbeiten sollten. Davon will ich dich heute überzeugen.
Drei Argumente für mehr Fokus
1. Fokus ist ein Wettbewerbsvorteil.4
Veränderung prägt die moderne Arbeitswelt. Während wir immer noch mit den Herausforderungen der Digitalisierung kämpfen, klopft bereits die künstliche Intelligenz an unserer Tür. Über ihren Besuch werden sich viele Arbeitnehmer nicht freuen.
„We predict that the impact of superhuman AI over the next decade will be enormous, exceeding that of the Industrial Revolution“ - AI 20275
Der Arbeitsmarkt steht vor einer großen Restrukturierung – vielleicht schon innerhalb der nächsten 36 Monate. Das Zeitalter der KI könnte disruptiver sein als alle technologischen Veränderungen zuvor. Der Grund: KI schafft kaum Neues, sondern macht Bestehendes effizienter. Statt fünf Personaler braucht es bald nur noch einen. Was die restlichen vier danach treiben, interessiert die Technologie nicht.
„Wenn ich dich zerstöre, was geht’s dich an?“ - Cixin Liu6
Gleichzeitig ermöglicht die global vernetzte Welt, ortsunabhängig die besten Dienstleister zu finden. So erhalten einige wenige, hoch spezialisierte Menschen eine überproportionale Menge an Aufträgen, die sie dank KI besser bewältigen können.
Die Folge? Wer bereits erfolgreich ist, wird noch erfolgreicher. Der Rest geht leer aus. Der technologische Fortschritt spreizt die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter.
Wer hat an so einem Arbeitsmarkt eine Chance? Die Ökonomen des Massachusetts Institute of Technology, Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee, gehen davon aus, dass vor allem diejenigen bestehen werden, die entweder besonders gut mit intelligenten Maschinen zusammenarbeiten oder aufgrund ihrer Expertise unersetzbar bleiben.
Anders ausgedrückt: In der modernen Arbeitswelt gehört zu den Gewinnern, wer besonders fähig darin ist, die bedeutsamen Kompetenzen der Zukunft zu erlernen. Und die Fähigkeit, etwas Neues zu lernen, hängt stark davon ab, ob du dich über lange Zeiträume hinweg konzentrieren kannst. Wieso?
Der Grund heißt Neuroplastizität. Dein Gehirn enthält rund 100 Milliarden Neuronen, die miteinander vernetzt sind. Indem du dich beim Lernen intensiv auf ein Problem konzentrierst, signalisierst du deinem Gehirn, die entsprechenden Nervenbahnen zu stärken.
Deshalb ist Fokus für das Lernen so bedeutsam. Er bündelt deine Aufmerksamkeit (denk an die Lupe) und stärkt die neuronalen Verbindungen. So baust du einen Feldweg zu einer Autobahn aus und kannst Informationen leichter abrufen. Und je leichter der Abruf, desto müheloser die Anwendung.
Die Ironie der Funktionsweise deines Gehirns besteht darin, dass du auch unproduktive Verbindungen stärkst, wenn du sie regelmäßig ausübst. Denn wie Aristoteles einst sagte: „Du bist, was du wiederholt tust.“ Wenn du z.B. sofort eine eingehende E-Mail öffnest, während du produktiv arbeitest, dann bringst du deinem Gehirn bei, konzentriertes Arbeiten mit Ablenkung zu verknüpfen.
Doch Multitasking, also das abgelenkte Hin- und Herspringen zwischen verschiedenen Aufgaben, führt nachweislich zu schlechteren Ergebnissen. Wenn du versuchst, verschiedene Brände gleichzeitig zu löschen, bleibt ein Rest deiner Aufmerksamkeit beim ursprünglichen Problem haften, selbst wenn das Feuer nicht mehr brennt. Dein Gehirn kann nicht sofort umspringen.
Die Folge: Du arbeitest in einem Zustand der verminderten kognitiven Leistungsfähigkeit. Dadurch bist du langsamer, weniger kreativ, machst mehr Fehler und kannst dir weniger merken. Zusätzlich gewöhnst du dein Gehirn an ständige Ablenkungen7 (siehe hierzu „Die Multitasking-Illusion“).
„Multitasking ist nichts anderes als die Gelegenheit, mehrere Dinge gleichzeitig zu vermasseln“ - Steve Uzzell8
Die Unberechenbarkeit der Zukunft erfordert Anpassungsfähigkeit. Anpassungsfähigkeit erfordert lebenslanges Lernen. Lernen profitiert von der Fähigkeit, sich über lange Strecken hinweg zu konzentrieren. Deshalb ist Fokus heutzutage ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Denn:
Ohne Anpassung, kein Erfolg.
Ohne Lernen, keine Anpassung.
Ohne Fokus, kein Lernen.
Ergo: Ohne Fokus, kein Erfolg.
Oder wie es Cal Newport auf den Punkt bringt:
„If you can't learn, you can't thrive“ - Cal Newport
Und jetzt sind wir am springenden Punkt angelangt. Fokus ist ein Wettbewerbsvorteil. Doch hast du das Gefühl, die moderne (Arbeits-)Welt fördert Konzentration?
2. Fokus nimmt ab.9
Wir sind von Informationen umgeben. Unterschiedliche Kommunikationstools befeuern uns den ganzen Tag. E-Mails, Chatnachrichten, Meetings, Videoanrufe, Social Media und ein endloser, emotional aufgeladener Nachrichtenzyklus – wir sind ständig erreichbar.
Jeden Tag sehen wir uns mit einem Informationsbuffet konfrontiert und verspüren den Drang, alles essen zu müssen, damit wir den Anschluss nicht verlieren.
Der Sozialwissenschaftler Herbert A. Simon kommt deshalb zu dem Schluss:
„A wealth of information creates a poverty of attention“ - Herbert A. Simon10
Das ist die Ironie der Moderne. In einer Welt, in der Fokus enorm wichtig ist, um sich an die Zukunft anzupassen, müssen wir jeden Tag um unsere Aufmerksamkeit kämpfen.
„Information ist heutzutage keine knappe Ressource mehr – Aufmerksamkeit hingegen schon“ - Rolf Dobelli11
Die Technologien der Gegenwart verlangen, dass du deine Aufmerksamkeit möglichst breit aufstellst. Deine Kompetenz im Umgang mit den Technologien der Zukunft hängt jedoch davon ab, wie gut du deine Aufmerksamkeit bündeln kannst.
Vor allem Wissensarbeiter leiden unter dieser fragmentierten Arbeitsweise. Ihre Produktivität ist schwer messbar. Wissensarbeiter backen kein Brot und reparieren keine Züge. Also wie stellt man fest, welcher Mitarbeiter einer Personalabteilung am produktivsten ist? Durch die Anzahl der Meetings pro Tag oder die geschriebenen Abmahnungen pro Woche?
Je komplexer die Ansprüche an die Wissensarbeit, desto schwieriger ist die Messung ihres individuellen Beitrages. Diese Unbekannte bezeichnet Cal Newport als „metrische Blackbox“. Unser Unvermögen zu unterscheiden, was produktiv ist und was nicht, lässt Spielraum für irrationale Arbeitspraktiken. Dadurch ist es völlig realistisch, dass sich unproduktive Verhaltensweisen durchsetzen.
Doch warum sollten sich irrationale Arbeitsmethoden durchsetzen?
- Erreichbarkeit als Notwendigkeit. Viele Unternehmen fordern Erreichbarkeit ein, vor allem, wenn sich ihre Mitarbeiter im Home Office befinden. Ganz nach dem Motto: „Wenn ich dich nicht sehe, will ich dich zumindest jederzeit erreichen können.“ Ständige Erreichbarkeit dient Unternehmen als Stellvertreter für Produktivität.
- Der Weg des geringsten Widerstands. Je einfacher es ist, jemanden zu kontaktieren, desto häufiger versenden wir Nachrichten. Dieser Spieß lässt sich jedoch leicht umdrehen. Jeder Büroarbeiter erhält heutzutage eine Vielzahl an Anfragen. Unterbrechungen gab es zwar schon immer, doch digitale Kommunikationsmittel erlauben der ganzen Welt, dich zu unterbrechen.
- Texten als Tagesordnung. Ein voller Posteingang strukturiert den Tagesablauf automatisch. Weißt du nicht, was du tun sollst? Arbeite doch deine Mails ab! Obwohl E-Mails oft für Unzufriedenheit sorgen, ist ihre Abarbeitung leichter, als sich täglich fragen zu müssen, wie man den größtmöglichen Mehrwert für sein Team oder Unternehmen liefert.
Durch Druck von außen (oder oben) und unsere eigene Bequemlichkeit übernehmen wir Arbeitsweisen, die kurzfristig einfach, aber langfristig schädlich sind. Wir ersetzen Eigenverantwortung durch Bequemlichkeit, Qualität durch Oberflächlichkeit und Arbeitszufriedenheit durch Frust. Der sinnstiftende Job entwickelt sich zu einer sinnzerstörenden Aneinanderreihung oberflächlicher To-dos.
Während der Wert konzentrierter Arbeit zunimmt, um dich an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen, scheint die Fähigkeit, sich über längere Zeiträume zu fokussieren, gleichzeitig abzunehmen.
Fokus wird also seltener, obwohl sein Wert gleichzeitig zunimmt. Doch seine wahre Bedeutung geht über einen reinen Wettbewerbsvorteil hinaus. Denn Fokus ist mehr als Produktivität. Fokus ist Sinn.
3. Fokus stiftet Sinn.12
Gehirnscans deuten darauf hin, dass der Fokus auf das Positive die Nervenbahnen ( Stichwort Neuroplastizität) so sensibilisiert, dass du häufiger das Erfreuliche im Leben wahrnimmst. Nicht nur deine Umstände beeinflussen deine Lebensqualität, sondern auch, worauf du deinen Fokus richtest. Sich auf die positive Seite einer Medaille zu konzentrieren, könnte also mehr als ein Klischee darstellen.
Der Psychologe Mihalyi Csikszentmihalyi weist in seinen Studien darauf hin, dass Menschen in einem Zustand der völligen Konzentration ihre Wahrnehmung so stark verengen, dass sie unangenehme Reize nur noch schwach bis gar nicht empfinden.
Ablenkungen hingegen zerstören diesen Fokus auf das Wesentliche und schaffen Raum für negative Gedanken. Indem du immer wieder in deinen Posteingang oder deinen Feed auf Social Media blickst, verschaffst du deinem Gehirn Raum, sich auf Ärgernisse zu konzentrieren. Wenn untätige Hände das Werkzeug des Teufels sind, dann ist ein untätiger Geist seine Werkstatt.
Trotz der Probleme, die heutige Wissensarbeiter mit ihrem Bürojob verbinden, fand Mihalyi Csikszentmihalyi in seinen Studien zum Flow-Zustand heraus, dass Menschen ironischerweise ihre Arbeitszeit oft leichter „genießen“ können als ihre Freizeit. Wie kann das sein?
Lass uns kurz über Flow sprechen. Flow entsteht, wenn du an deine geistigen oder körperlichen Grenzen gelangst. Die Aufgabe, auf die du dich konzentrierst, ist weder überfordernd noch langweilig, sondern anspruchsvoll. Sie bringt dich in einen Zustand, in dem die Zeit an dir vorbei zu fließen scheint.
„Human beings, it seems, are at their best when immersed deeply in something challenging.“ - Cal Newport
Während ein Job regelmäßig Chancen bietet, um in so einen Flow zu geraten, verläuft Freizeit eher unstrukturiert. Wir füllen sie oft mit Beschäftigung (Social Media, Fernsehen, Hausarbeit), aber nicht mit erfüllenden Tätigkeiten. Aus diesem Grund nimmst du deine Arbeitszeit als erfüllender wahr, als das Scrollen auf Instagram nach Feierabend.
In dieser Beobachtung versteckt sich eine weitere Ironie der Moderne: Obwohl wir Freizeit und Erholung besonders schätzen, können wir sie weniger genießen. Wir füllen sie mit sinnloser Beschäftigung und erleben dadurch keine erfüllenden Flow-Zustände.
Im Englischen gibt es die Redewendung „to kill time“. Genau das tun wir. Wir töten ausgerechnet die Zeit, die uns so viel bedeutet. Das heißt nicht, dass wir Freizeit abschaffen sollten. Das Problem liegt viel mehr darin, wie wir unsere Zeit nutzen, egal ob in der Arbeit oder im Privaten.
Yuval Noah Harari schrieb in seinem Buch „Sapiens“:
Glück entsteht, wenn wir unser Leben in seiner Gänze als bedeutungsvoll und erstrebenswert erkennen - Yuval Noah Harari13
Die Betonung liegt auf „in seiner Gänze“. Das menschliche Gehirn hat einen unstillbaren Hunger nach Mustern, die die Welt erklären. Wenn wir unser Leben als eine ineinandergreifende Geschichte verstehen, erkennen wir eine höhere Bedeutung. Ein Leben voller Ablenkung hingegen erzeugt keine Zusammenhänge. Kannst du deine täglichen Handlungen nicht miteinander verbinden, fehlt dir der übergeordnete Sinn. Dein Leben verliert die Orientierung.
Je mehr ich über Lebenszufriedenheit nachdenke, desto klarer wird mir: Das erfüllte Leben ist ein Wechsel zwischen spürbarer Anstrengung und echter Entspannung. Die Grundlage für beide Zustände bildet die Fähigkeit, präsent zu bleiben und jedem Moment seine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Deshalb ist Fokus aus psychologischer Sicht so bedeutsam für die persönliche Zufriedenheit.
Dieses Gefühl der Zufriedenheit verbinden wir in der Arbeitswelt vor allem mit dem Handwerk. Eisen zu einer Axt oder Holz zu einem Tisch durch die eigenen Hände zu verarbeiten, empfinden wir als sinnstiftend. Genauer betrachtet ist am Beruf eines Schmieds oder Tischlers jedoch nur wenig glamourös.
Das Handwerk ist körperlich anspruchsvoll, oft dreckig und laut. Der Sinn entsteht nicht aus den Arbeitsbedingungen, sondern aus dem Gefühl, etwas herzustellen, das man sehen, fühlen und riechen kann. Gleichzeitig erhalten Handwerker regelmäßig Feedback, ob sie besser werden, denn ihre Kompetenz äußert sich sowohl im Herstellungsprozess als auch im Endergebnis. Ein fertiges Werkstück zeigt dem Handwerker, ob er gute Arbeit geleistet hat. Doch was sagt dir ein leerer Posteingang?
Diese zentrale Erfahrung von Sinn geht vielen Wissensarbeitern verloren. Da z.B. die Leistung eines guten Personalers schwer messbar ist, lässt sich auch seine Kompetenz schwieriger beurteilen. Zudem lagern wir manche Quellen möglicher Kompetenzerfahrung wie z.B. das tiefgreifende Expertenwissen, das sich jemand über Jahre hinweg aneignet, immer öfter an die Technologie aus (KI lässt erneut grüßen). Und in vielen Berufen fehlt dann auch noch die Vision, wozu das Ganze dienen soll.
Ich denke, dass es unerheblich ist, ob du im Handwerk oder Büro arbeitest. Entscheidend ist, dass du in deinem Handeln einen Zusammenhang erkennst und nicht hektisch von einem To-do zum nächsten eilst.
Der Fokus auf das Wesentliche ermöglicht es dir, sowohl beruflich als auch privat regelmäßig Flow-Zustände zu erfahren. So richtest du dein Leben auf eine größere Vision aus, was dir Orientierung schenkt und hilft, Sinn zu erfahren.
Schlussfolgerung
Fokus ist nicht einfach nur eine Produktivitätstechnik. Er ist eine Überlebensstrategie in einer Arbeitswelt, die von unvorhersehbarem Wandel geprägt ist. Fokus ist die Voraussetzung für Anpassung, Lernen und somit Erfolg in dieser neuen Welt.
Die Zukunft gehört denen, die in einer Welt voller Ablenkungen die Ruhe finden, um tiefgründig zu denken, zu lernen und somit durch ihre Fähigkeiten hervorstechen.
Die nächsten 36 Monate sind nicht in Stein gemeiselt. Kein Mensch kann mit Sicherheit sagen, wie der neue Arbeitsmarkt aussehen wird. Trotzdem erzwingt KI eine Neubewertung der Fähigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt wertgeschätzt werden.
Falls du dir unsicher bist, ob du etwas an deiner Lebensweise ändern solltest, stell dir folgende Fragen:
- An welchem Ziel arbeitest du, wenn du jeden Abend Youtube oder Fernsehen schaust? Welche Kompetenzen eignest du dir an, wenn du auf Social Media scrollst oder auf der Arbeit fleißig textest?
- Wenn du deinen Job irgendwann wechselst, was sollen deine Kollegen über dich sagen? Dass du etwas bewegt oder schnell auf E-Mails geantwortet hast?
- Welchen Fußabdruck willst du in deinem Job hinterlassen? Welchen Fußabdruck wirst du auf dieser Welt hinterlassen?
Zufriedenheit entsteht nicht durch die Menge, sondern durch die Qualität deiner Erfahrungen. Wenn du nicht lernst, dem, was du liebst, volle Aufmerksamkeit zu widmen, leidet darunter letztendlich deine Lebensqualität.
Wie wirst du die nächsten 36 Monate nutzen?